Ratgeber für Notfälle. Eine Analyse des Nutzens aus Perspektive des Bevölkerungsschutzes
- Ratgeber in Form von Büchern sind seit dem 17. Jahrhundert – zunächst vor allem als Erziehungsratgeber – verbreitet und liegen heute in einer großen thematischen und qualitativen Bandbreite vor. Auch für Notfälle und Katastrophen gibt es eine Vielzahl an Büchern auf dem Markt, die als relevanter Bestandteil der autodidaktischen Auseinandersetzung mit Fragen der Selbsthilfe im Bevölkerungsschutz betrachtet werden können. Der vorliegende Bericht gibt einen inhaltlichen Überblick über einen Querschnitt dieser Ratgeber. Die inhaltliche Analyse, die im Rahmen eines Seminars von Studierenden der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität (RPTU) durchgeführt wurde, zeigt dabei Stärken und Schwächen einzelner Bücher auf und lässt Rückschlüsse auf ihre Nützlichkeit und damit ihre Relevanz für den Bevölkerungsschutz zu. Insgesamt zeigt sich, dass Ratgeber eine sinnvolle Ergänzung zu staatlichen und institutionellen Angeboten darstellen können, ihre Qualität jedoch stark variiert und eine systematische Einbindung in die Erwachsenenbildung wie auch in den Bevölkerungsschutz sowie eine kritische Beobachtung erfordern.